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<title>Lokativ</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Lokativ</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Der <b>Lokativ</b>, auch <b>Lokalis</b>, <b>Ortskasus</b> oder <b>Ortsfall</b> genannt, ist ein Begriff aus der <a href="Grammatik" title="Grammatik">Grammatik</a> und bezeichnet einen in verschiedenen Sprachen vorkommenden Fall (<a href="Kasus" title="Kasus">Kasus</a>). <a href="Substantiv" title="Substantiv">Substantive</a>, die im Lokativ stehen, haben zumeist die Funktion von Ortsangaben. Teilweise können neben dem eigentlichen Lokativ noch weitere Lokalkasus vorkommen, die sehr differenziert angeben, in welcher räumlichen Beziehung ein Objekt zu einem Ort steht (so die <a href="Pr%C3%A4position" title="Präposition">Präpositionen</a> bzw. <a href="Adposition#Übergänge_zwischen_Adpositionen_und_Kasus" title="Adposition">Adpositionen</a> <i>in, auf, unter, bei, hinein, heraus, nah, entfernt</i> etc.). In Sprachen, die keinen gesonderten Fall für Ortsangaben haben, wird diese Aufgabe in der Regel von Präpositionen übernommen.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vorkommen">Vorkommen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Indogermanische_Sprachen">Indogermanische Sprachen</h3></div>
<p>In manchen <a href="Indogermanische_Sprachfamilie" class="mw-redirect" title="Indogermanische Sprachfamilie">indogermanischen Sprachen</a> haben sich Reste eines im <a href="Urindogermanisch" class="mw-redirect" title="Urindogermanisch">Urindogermanischen</a> vorhandenen Lokativs erhalten.
</p><p>So gibt es in der <a href="Latein" title="Latein">lateinischen Sprache</a> den Lokativ noch bei den Namen von Städten und kleineren Inseln. Bei Substantiven, die der ersten und zweiten <a href="Deklination_(Grammatik)" title="Deklination (Grammatik)">Deklination</a> (a- und o-Deklination) angehören, stimmt der Lokativ im <a href="Singular" title="Singular">Singular</a> mit dem <a href="Genitiv" title="Genitiv">Genitiv</a> Singular überein, z.&nbsp;B. <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">Romae</span> ‚in Rom‘. Im Plural und in der dritten Deklination stimmt er mit dem Dativ oder Ablativ überein, z.&nbsp;B. <i><span lang="la">Carthāginī</span></i> oder (häufiger) <i><span lang="la">Carthāgine</span></i> ‚bei Karthago‘. Einige <a href="Gattungsname" title="Gattungsname">Gattungsnamen</a> haben ebenfalls einen Lokativ, z.&nbsp;B. <i><span lang="la">domī</span></i> ‚zu Hause‘, <i><span lang="la">rūrī</span></i> ‚auf dem Land[e]‘, <i><span lang="la">humī</span></i> ‚auf dem Boden‘ und <i><span lang="la">vesperī</span></i> (auch <i><span lang="la">vespere</span></i>) ‚am Abend‘.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In den <a href="Slawische_Sprachen" title="Slawische Sprachen">slawischen Sprachen</a> ist der Lokativ grundsätzlich erhalten. Im <a href="Russische_Sprache" title="Russische Sprache">Russischen</a> wurde der Lokativ zumeist zum <a href="Pr%C3%A4positiv" title="Präpositiv">Präpositiv</a> (im Tschechischen und Slowakischen analog zum Lokal); zusätzliche, abweichende Formen (ursprünglich aus im modernen Russischen nicht mehr erhaltenen Deklinationen wie der <i>u</i>-Deklination) finden sich bei einigen Substantiven nach den Präpositionen в ‚in‘, на ‚auf‘ und ganz selten bei при ‚bei, neben‘, z.&nbsp;B. в снегу ‚im Schnee‘, на носу ‚auf der Nase‘, при полку ‚beim Regiment‘, на берегу ‚am Ufer‘, в углу ‚in der Ecke‘. Diese Sonderformen werden traditionell als „zweiter Lokativ“ des Russischen bezeichnet, da bei ein und demselben Wort je nach Präposition der Präpositiv oder die Sonderform auftauchen kann: Präpositiv о лесе ‚über den Wald‘, zweiter Lokativ в лесу ‚im Wald‘.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im <a href="Serbokroatische_Sprache" title="Serbokroatische Sprache">Serbokroatischen</a> ist der Lokativ ein regulärer, heute noch ständig gebrauchter (sechster) Kasus. Er steht dort vor allem nach den Präpositionen <i>u</i> ‚in‘ und <i>na</i> ‚an, auf‘ auf die Frage „Wo?“, daneben auch nach den Präpositionen <i>o</i> (über) und <i>pri</i> (bei). Im Singular erhält er für das männliche und sächliche Geschlecht die Endung <i>-u</i>, für das weibliche Geschlecht die Endung <i>-i</i>. So heißt z.&nbsp;B. <i>u Berlinu</i> ‚in Berlin‘, <i>u Sarajevu</i> ‚in Sarajewo‘ und <i>u Sofiji</i> ‚in Sofia‘.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein weiteres Beispiel für eine Sprache mit einem differenzierteren System von Lokalkasus ist das <a href="Litauische_Sprache" title="Litauische Sprache">Litauische</a>. Hier werden als Lokativ vier Kasus bezeichnet: <a href="Inessiv" title="Inessiv">Inessiv</a> (<i>miške</i> ‚im Wald‘), <a href="Illativ" title="Illativ">Illativ</a> (<i>miškan</i> ‚in den Wald‘), <a href="Adessiv" title="Adessiv">Adessiv</a> (<i>miškiep</i> ‚am Wald‘), <a href="Allativ" title="Allativ">Allativ</a> (<i>miškop</i> ‚auf den Wald zu‘). Diese Fälle werden als sekundär bezeichnet, weil sie sich in den ostbaltischen Sprachen (in den westbaltischen sind sie nicht belegt) vermutlich unter dem Einfluss der finno-ugrischen Sprachen erst verhältnismäßig spät herausgebildet haben. Der alte indogermanische Lokativ (<i>miškie</i>) ist verschwunden, an seine Stelle trat der Inessiv.
In der Standardsprache werden nur noch Inessiv und Illativ verwendet, alle vier Fälle stehen noch in einigen Dialekten, insbesondere in Sprachinseln in Belarus in Verwendung. Die Fälle haben manchmal eine sekundäre Bedeutung, z.&nbsp;B. <i>jis prisipažino meilėje</i> (In., ‚er hat Liebe einbekannt‘, wörtl.: ‚in der Liebe‘), <i>išeiti viešumon</i> (Ill., ‚an die Öffentlichkeit kommen‘, wörtl.: ‚in die Öffentlichkeit‘), <i>manip jau visa padaryta</i> (Ad., ‚ich habe schon alles gemacht‘, wörtl.: ‚bei mir ist schon alles gemacht‘), allerdings meist nur in Dialekten oder älteren Sprachzeugnissen.
</p><p>Im Germanischen ist der Lokativ vor Beginn der schriftlichen Überlieferung mit dem Dativ zusammengefallen. In einigen <a href="Oberdeutsche_Dialekte" title="Oberdeutsche Dialekte">oberdeutschen</a> Mundarten werden Orts- und Richtungsangaben präpositionslos kodiert. Da aber die Kasusmarkierung stark reduziert ist, wird hier nicht vom Lokativ gesprochen (z.&nbsp;B. <i>i wohn Villach</i>; <i>mir wårma Tarvis</i>). In der deutschen Hochsprache werden die Lokativfunktionen vom <a href="Dativ" title="Dativ">Dativ</a> übernommen; in stehengebliebenen Wortformen hat der Genitiv lokativische Funktion (<i>hierorts</i>, veraltet auch <i>dortorts</i>). Bei Temporalangaben stimmen jedoch die Formen nicht immer überein: <i>des Nachts</i> / <i>nachts</i> unterscheidet sich erheblich von der heutigen Genitivform <i>der Nacht.</i>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Altaische,_nordostkaukasische_und_uralische_Sprachen"><span id="Altaische.2C_nordostkaukasische_und_uralische_Sprachen"></span>Altaische, nordostkaukasische und uralische Sprachen</h3></div>
<p>Auch das <a href="T%C3%BCrkische_Sprache" title="Türkische Sprache">Türkische</a> (das nicht zu den indogermanischen Sprachen zählt, sondern in die Sprachfamilie der <a href="Turksprachen" title="Turksprachen">Turksprachen</a> einzuordnen ist) kennt den Lokativ. Er wird durch die Endungen <i>-de</i> und <i>-da</i> (nach stimmlosem Konsonanten erhärtet zu <i>-te</i> und <i>-ta</i>) ausgedrückt. Bei Eigennamen wird diese Endung durch einen Apostroph abgetrennt. Die Endung unterliegt der kleinen <a href="Vokalharmonie" title="Vokalharmonie">Vokalharmonie</a>. Beispiele: <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="T%C3%BCrkische_Sprache" title="Türkische Sprache">türkisch</a></span> <span lang="tr-Latn" style="font-style:italic">Ankara<b>’da</b></span> ‚in Ankara‘, <i>Ürgüp’te</i> ‚in Ürgüp‘, <i>Bodrum’da</i> ‚in Bodrum‘, <i>plajda</i> ‚am Strand‘, <i>okulda</i> ‚in der Schule‘, <i>Bülent’te</i> ‚bei Bülent‘, <i>doktorda</i> ‚beim Arzt‘ usw.
</p><p>Neben dem Türkischen sind auch in einigen anderen <a href="Turksprachen" title="Turksprachen">Turksprachen</a> wie dem <a href="Kirgisische_Sprache" title="Kirgisische Sprache">Kirgisischen</a>, sowie in der <a href="Lesgische_Sprache" title="Lesgische Sprache">lesgischen Sprache</a> (die keine Turksprache, sondern eine <a href="Nordostkaukasische_Sprachen" title="Nordostkaukasische Sprachen">ostkaukasische Sprache</a> ist), neben dem Lokativ (wo?) auch <a href="Ablativ" title="Ablativ">Ablativ</a> (woher?) und <a href="Allativ" title="Allativ">Allativ</a> (wohin?) als eigenständige Kasus anzutreffen. Als Beispiel kann wieder die türkische Sprache dienen, wo die Endungen sich wie beim Lokativ oben verändern. Beispiele für den Ablativ: <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="T%C3%BCrkische_Sprache" title="Türkische Sprache">türkisch</a></span> <span lang="tr-Latn" style="font-style:italic">İstanbul<b>’dan</b></span> ‚von Istanbul‘, <i>doruktan</i> ‚vom Gipfel‘; Beispiele für den Allativ: <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="T%C3%BCrkische_Sprache" title="Türkische Sprache">türkisch</a></span> <span lang="tr-Latn" style="font-style:italic">Şırnak<b>’a</b></span> ‚nach <a href="%C5%9E%C4%B1rnak" title="Şırnak">Şırnak</a>‘ (wird aber ausnahmsweise <i>Şırnağa</i> gelesen), <i>kayağa</i> ‚zum Ski‘ (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="T%C3%BCrkische_Sprache" title="Türkische Sprache">türkisch</a></span> <span lang="tr-Latn" style="font-style:italic">kayak</span>), <i>Erek Bey’e</i> ‚zum Herrn Erek‘ usw.
</p><p>In den <a href="Finno-ugrische_Sprachen" title="Finno-ugrische Sprachen">finno-ugrischen</a> oder <a href="Uralische_Sprachen" title="Uralische Sprachen">uralischen Sprachen</a> ist der Lokativ ebenfalls vorhanden. So werden die Lokativkasus unter anderem im <a href="Ungarische_Sprache" title="Ungarische Sprache">Ungarischen</a> durch Wortsuffixe realisiert, wie hier am Beispiel <i>ház</i> (Haus): Im <a href="Inessiv" title="Inessiv">Inessiv</a> (z.&nbsp;B. <i>házban</i>, ‚im Haus drin‘), im <a href="Elativ_(Kasus)" title="Elativ (Kasus)">Elativ</a> (<i>házból</i>, ‚aus dem Haus heraus‘), im <a href="Illativ" title="Illativ">Illativ</a> (<i>házba</i>, ‚in das Haus hinein‘), im <a href="Adessiv" title="Adessiv">Adessiv</a> (<i>házon</i>, ‚auf dem Haus‘), dem <a href="Ablativ" title="Ablativ">Ablativ</a> (<i>háztól</i>, ‚vom Haus weg‘) und schließlich im <a href="Allativ" title="Allativ">Allativ</a> (<i>házhoz</i>, ‚zum Haus hin‘). Wie im Ungarischen gibt es auch im Finnischen ein sehr differenziertes System von Lokalkasus, das insgesamt aus sechs Fällen besteht: Am Beispiel <i>talo</i> ‚Haus‘ sind dies der Inessiv (z.&nbsp;B. <i>talossa</i> ‚im Haus drin‘), der <a href="Elativ_(Kasus)" title="Elativ (Kasus)">Elativ</a> (<i>talosta</i> ‚aus dem Haus heraus‘), der Illativ (<i>taloon</i> ‚in das Haus hinein‘), der Adessiv (<i>talolla</i> ‚auf dem Haus‘), der Ablativ (<i>talolta</i> ‚vom Haus weg‘) und schließlich der Allativ (<i>talolle</i> ‚zum Haus hin‘).
</p><p>Die Kasusentwicklung im Ungarischen lässt sich gemäß <a href="Guy_Deutscher" title="Guy Deutscher">Guy Deutscher</a> (2008) mit der Kasusendung <i>-ra</i>, also der deutschen Präposition „nach“ oder „auf“ entsprechend darstellen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im modernen Ungarisch wird der Lokativ, „nach“, „auf“ mit der Endung <i>-ra</i> dekliniert. Im Ungarisch des 11. Jahrhunderts war dies nicht der Fall. Vielmehr wurde eine <a href="Postposition" title="Postposition">Postposition</a> <i>-rea</i> verwendet.
</p><p>Modernes Ungarisch:
</p>
<pre><i>Fehérvár<b>ra</b> menő hadi út<b>ra</b>.</i>
(wörtliche Übersetzung ins deutsche: „Fehérvár-nach gehend militärisch Straße auf.“)
(auf der Heerstraße, die nach Fehérvár führt.)
</pre>
<p>Ungarisch aus dem 11. Jahrhundert:
</p>
<pre>„Feheuuaru <b>rea</b> meneh hodu utu <b>rea</b>.“
(wörtlich „Fehérvár nach gehend militärisch Straße auf.“)
</pre>
<p>So lässt sich vermuten, dass durch die sukzessive Verschmelzung von zunächst eigenständigen <a href="Postposition" title="Postposition">Postpositionen</a> mit den entsprechenden <a href="Nomen" title="Nomen">Nomina</a> allgemein ein <a href="Kasus#Das_Kasussystem_im_indogermanischen_Sprachraum" title="Kasus">Kasussystem</a> entsteht. Folglich gehören Kasus<a href="Affix_(Linguistik)" title="Affix (Linguistik)">affixe</a> aller Art in die gleiche Wortklasse wie die <a href="Adposition#Übergänge_zwischen_Adpositionen_und_Kasus" title="Adposition">Adpositionen</a> denn beide Wortklassen stehen über den Vorgang der <a href="Wortverschmelzung" class="mw-redirect" title="Wortverschmelzung">Verschmelzung</a> miteinander in Verbindung. Deshalb besteht zwischen den Kasusendungen der (traditionellen) Grammatik und den Prä- und Postpositionen nur ein Unterschied hinsichtlich ihres Verschmelzungsgrades. Dabei sind die Kasusendungen stärker, die Prä- und Postpositionen geringer verschmolzene <a href="Relator" title="Relator">Relatoren</a>, die eine grammatische Relation am Nominalsyntagma markieren.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der weiteren <a href="Sprachdynamik" class="mw-redirect" title="Sprachdynamik">Sprachdynamik</a> kam es zu Ausdrucksveränderungen, die dann die komplexen und verschiedenen Kasusendungen mit sich brachten.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Lokativ" class="extiw external" title="wikt:Lokativ">Wiktionary: Lokativ</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://weberberg.de/infoport/tuerkisch/intro5.html">Erklärung und Übung zum Lokativ im Türkischen</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">J.&nbsp;B.&nbsp;Greenough, K.&nbsp;L.&nbsp;Kittredge, A.&nbsp;A.&nbsp;Howard, Benj.&nbsp;L.&nbsp;D'Ooge: <i>Allen and Greenough's New Latin Grammar for Schools and Colleges Founded on Comparative Grammar</i>. Ginn &amp; Company.
<ul><li>S. 269: „<span lang="en"><b>427.</b> With names of <i>towns</i> and <i>small islands</i>, and with <b>domus</b> and <b>rūs</b>, the Relations of Place are expressed as follows: [...] 3. The <i>place where,</i> by the Locative. [...] The Locative has in the singular of the first and second declension the same form as the Genitive, in the plural and in the third declension the same form as the Dative or Ablative.</span>“</li>
<li>S. 34: „<span lang="en"><b>80.</b> The Locative form for nouns of the third declension ends in the singular in <b>-ī</b> or <b>-e</b>, in the plural in <b>-ibus</b>: as, <b>rūrī</b>, <i>in the country:</i> <b>Carthāginī</b> or <b>Carthāgine</b>, <i>at Carthage</i>; <b>Trallibus</b>, <i>at Tralles</i>.</span>“</li></ul>
</span></li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Dunstan Brown: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20150924111948/http://www.surrey.ac.uk/LIS/SMG/DBPapers/Brown-LOC2-RL-17.07.06-RL.pdf"><i>Peripheral functions and overdifferentiation: The Russian second locative.</i></a> (PDF) University of Surrey, 2013, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.surrey.ac.uk%2FLIS%2FSMG%2FDBPapers%2FBrown-LOC2-RL-17.07.06-RL.pdf">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">24.&nbsp;September 2015</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 21.&nbsp;August 2015</span>.</span> <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.surrey.ac.uk/LIS/SMG/DBPapers/Brown-LOC2-RL-17.07.06-RL.pdf">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.surrey.ac.uk/LIS/SMG/DBPapers/Brown-LOC2-RL-17.07.06-RL.pdf">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.surrey.ac.uk</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ALokativ&amp;rft.title=Peripheral+functions+and+overdifferentiation%3A+The+Russian+second+locative&amp;rft.description=Peripheral+functions+and+overdifferentiation%3A+The+Russian+second+locative&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20150924111948%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.surrey.ac.uk%2FLIS%2FSMG%2FDBPapers%2FBrown-LOC2-RL-17.07.06-RL.pdf&amp;rft.creator=Dunstan+Brown&amp;rft.publisher=University+of+Surrey&amp;rft.date=2013&amp;rft.source=http://www.surrey.ac.uk/LIS/SMG/DBPapers/Brown-LOC2-RL-17.07.06-RL.pdf">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Alois Schmaus: <i>Lehrbuch der serbokroatischen Sprache.</i> Max Hueber Verlag, 8. Auflage München 1983, ISBN 3-19-005007-4, S. 58.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Guy_Deutscher" title="Guy Deutscher">Guy Deutscher</a>: <i>Du Jane, ich Goethe. Eine Geschichte der Sprache.</i> C. H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57828-1, S.&nbsp;188&nbsp;f.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Georg Bossong: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.rose.uzh.ch/seminar/personen/bossong/boss_typ_127.pdf"><i>Analytizität und Synthetizität. Kasus und Adpositionen im typologischen Vergleich.</i></a> In: <a href="Uwe_Hinrichs" title="Uwe Hinrichs">Uwe Hinrichs</a> (Hrsg.): <i>Die europäischen Sprachen auf dem Wege zum analytischen Sprachtyp.</i> Harrassowitz, Wiesbaden 2004, ISBN 3-447-04785-2, S.&nbsp;431–452.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Guy Deutscher: <i>Du Jane, ich Goethe. Eine Geschichte der Sprache.</i> C. H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57828-1, S.&nbsp;189&nbsp;f.</span>
</li>
</ol>
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<div>
Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4168128-9">4168128-9</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/sh89004498">sh89004498</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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